Baubiologie – Umwelt fängt zu Hause an (1/2)
Das Umfeld in dem wir uns bewegen und leben hat in vielerlei Hinsicht Einfluss auf unser Leben und unsere Gesundheit. Mit Hilfe der Baubiologie können negative Einflüsse im Haus aufgespürt und dann möglichst abgeschafft, bzw. moduliert werden- Kranke Häuser werden gesund gemacht. Daraus folgt die Frage: Was macht Häuser krank? Hier gibt es so einige Faktoren, wie zum Beispiel Elektrosmog, Radioaktivität, schlechtes Raumklima, Wohngifte, Partikel, Pilze, etc.. Diese Komponenten werden von Baubiologen gemessen, analysiert, dargestellt und darüber wird aufgeklärt.
Mittelpunkt aller baubiologischen Messungen ist der Schlafplatz. Nirgendwo halten Menschen sich länger auf als hier. Die Kompensationsfähigkeit in Bezug auf Umweltreize funktioniert hier auf Sparflamme. Dagegen verfügt der auf Leistung eingestellte Organismus während der wachen Tagesstunden über hochaktive Funktionen zur Gegenregulierung und Abwehr von Stress. Nachts wird 'verdaut', was tagsüber aufgenommen wurde. Einige Menschen reagieren heftig auf ein gestresstes Schlafumfeld. Der Körper schickt individuelle Warnsignale, die man ernst nehmen sollte, wie Schwitzen, Nicht-Einschlafen-Können, häufiges Wachwerden, Schmerzen, Ängste, Herzjagen, Verspannungen, Muskelkrämpfe, Alpträume, Schwindel, Allergien, Schwächeanfälle Durchblutungsstörungen, Kopfschmerzen, Ohrenrauschen, etc.. Andere Menschen reagieren kaum. Deren Schlaf ist tief, fast zu tief, traumlos, bleiern. Ein besserer Gradmesser als die Schlafqualität ist die Qualität des Wachwerdens. Nach einer entspannenden Nacht ist man nach Sekunden wach, vital, klar im Kopf; nach einer verspannenden Nacht müde, egal wie lange man schläft. In vielen Schlafzimmern finden sich zahlreiche und bisweilen recht starke elektrische und magnetische Felder.




